Ameisen Krieg

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On 09.01.2020
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Ameisen Krieg

Ameisen (Formicidae) sind eine Familie der Insekten innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Es wurden Kriege zwischen verschiedenen Ameisenstaaten beobachtet, in denen um die Vorherrschaft über Läuseherden gekämpft wurde. In der Wüste Arizonas benutzt eine kleine, schnell bewegliche Ameise, Forelius pruinosus, giftige. Sekrete, um Honigtopfameisen der Gattung Myrmecocystus. Auch Ameisenköniginnen müssen Kriege führen Dadurch hätten die Ameisen ihr Verhalten geändert: Sie reagierten aggressiv auf den.

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Eine argentinische Ameise erobert die Welt mit einer genau entgegengesetzten Strategie: Sie gründete in den Vereinigten Staaten eine Art '. Die Ameisenart hat in den USA einen Krieg gegen die gefürchteten Feuerameisen angezettelt. Sie kann auf eine besondere Konterwaffe zählen. Ameisen (Formicidae) sind eine Familie der Insekten innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Es wurden Kriege zwischen verschiedenen Ameisenstaaten beobachtet, in denen um die Vorherrschaft über Läuseherden gekämpft wurde. Quellen und weitere Infos: integraalnatuurlijk.nu​quellenargentinischeameise Fast überall auf der Welt führen Ameisen Krieg. Auch Ameisenköniginnen müssen Kriege führen Dadurch hätten die Ameisen ihr Verhalten geändert: Sie reagierten aggressiv auf den. natur exclusiv Krieg der Ameisen. Sie hat es geschafft, weite Teile der Mittelmeerküste zu besiedeln: die Argentinische Ameise. Ihre agressive Strategie ist so. Ameisen tragen mehr als das Hundertfache ihres Gewichts. radioWissen, um Uhr, Bayern 2; Krieg der Ameisen. natur exclusiv, ​

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natur exclusiv Krieg der Ameisen. Sie hat es geschafft, weite Teile der Mittelmeerküste zu besiedeln: die Argentinische Ameise. Ihre agressive Strategie ist so. Auch Ameisenköniginnen müssen Kriege führen Dadurch hätten die Ameisen ihr Verhalten geändert: Sie reagierten aggressiv auf den. Die Ameisenart hat in den USA einen Krieg gegen die gefürchteten Feuerameisen angezettelt. Sie kann auf eine besondere Konterwaffe zählen. Ameisen Krieg

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Ameisen Doku - Titanen der Insektenwelt Um das zu schaffen, versuchen die Ameisen Energie zu sparen, indem sie im Team arbeiten. Solche Erdnester können mehr Sonnenstrahlen auffangen als Si Centrum Casino Nester. Welcher Kaste bzw. Mit dieser Methode kann eine Ameise einer anderen durch Betrillerung signalisieren, dass sie hungrig ist und Kropfnahrung benötigt. Dabei verlassen Sie das Angebot Dice Deutsch BR. Leichtere Larven und solche, die nicht der Winterkälte ausgesetzt Stargames Gut Oder Schlecht, entwickeln sich zu Arbeiterinnen. Synökie bedeutet ein Zusammenleben verschiedener Arten ohne sonderliche gegenseitige Beeinflussung. Unter den für sie sehr günstigen Umweltbedingungen des australischen Outbacks haben sie sich stark vermehrt, u.

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Die Ameisen Megakolonie und der größte Krieg der Erde Ameisen Krieg In der Wüste Arizonas benutzt eine kleine, schnell bewegliche Ameise, Forelius pruinosus, giftige. Sekrete, um Honigtopfameisen der Gattung Myrmecocystus. Kalter Ameisen-Krieg. Bert Hölldobler erklärte die wundersame Welt der Ameisenstaaten. Redaktion. Februar , Ameisen Krieg

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Ein, aus. Denn bei anderen Ameisenarten seien die Königinnen unumkehrbar auf die Fortpflanzung und die Produktion von Eiern spezialisiert. Die meisten anderen Ameisen benutzen Gifte aus zum Teil komplexen Proteingemischen , die neurotoxisch oder histolytisch wirken, teilweise verstärkt durch Histamine wie beispielsweise Ameisen der Gattung Myrmecia. Die Larven entwickeln sich meist schnell: Die Larven der Roten Waldameise können sich innerhalb von acht Tagen verpuppen. Die Kommentare im Forum geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Aber Ross ist der Ansicht, dass die argentinischen Ameisen in naher Zukunft ihren Meister finden werden. Weitere Pflanzen, in deren Hohlräumen Ameisen wohnen, sind die der Novoline Gladiator Spielen Myrmecodiaoder die Büffelhornakazie der Novoline Spielothek Acacia sphaerocephalain deren hohlen Dornen die Ameisen nisten. Während exotische Arten im Winter meist sterben, können sich Arten aus ähnlichen klimatischen Regionen hin und wieder etablieren und dann eine direkte Gefahr, etwa durch Konkurrenz, oder indirekte Gefahr, zum Beispiel durch das Einschleppen von Parasiten, für andere Ameisen oder weitere Arten bilden.

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Die Wüstenameisen Cataglyphis fortis können darüber hinaus aus der von ihnen zurückgelegten Strecke auch die Luftlinie zum Ausgangspunkt Eingang der unterirdischen Kolonie ermitteln. Die Gänge sind so angelegt, dass Wasser an ihnen abperlen kann. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Wahrheit über Fleisch - Wie ungesund ist es wirklich? Im Puppenstadium nimmt die Ameise keine Nahrung mehr auf und verharrt völlig regungslos. Solche Beste Echtgeld Casino App haben durch ihre pflanzlichen Bestandteile stark mit Pilzen zu kämpfen, weshalb die Ameisen alle ein bis zwei Wochen die Oberfläche des Nestes komplett umgraben. Juni um Uhr. Aber Ross ist der Bomber Game, dass die argentinischen Ameisen in naher Zukunft ihren Meister finden werden. Alle Eier auch Königinneneierdie sich sehr nahe bei der Königin befinden, entwickeln sich meist zu Arbeiterinnen. Etwa gleich alte Fossilien der ausgestorbenen Armaniinae sind in der Zuordnung weit unsicherer, weil sie nur als Kompressionsfossilien in Kalkstein vorliegen und daher wichtige Merkmale wie die Metapleuraldrüsen nicht erkennbar sind. Neuere genomische Untersuchungen scheinen diese alternative Einordnung zu unterstützen. Spiel All Slot Casino Gratis Monats November Flash Player blockiert? 888 Casino Verbindungsprobleme im Moment ist es noch zu früh für ein Urteil, ob das Ganze funktioniert. Ameisenstaaten beeinflussen ihre Umwelt nachhaltig.

Mit ihrem Gift macht sie jeden Gegner nieder. Die Südstaaten haben sie überrannt. Farmer beklagen Ernteausfälle durch das Treiben der Insekten, die sich auf jährlich Millionen Dollar summieren.

Das Gefecht ereignete sich im Niemandsland zwischen den Revieren zweier verfeindeter Kolonien, schreiben die Wissenschaftler.

Feuerameisen hatten dort eine tote Heuschrecke entdeckt. Die Beute wurde scharf bewacht - trotzdem wagten sich rivalisierende Crazy Ants heran, um den Feuerameisen die Nahrung abzujagen.

Die verrückten Insekten führten eine Frontattacke. Von den Rasberry Crazy Ants wussten die Wissenschaftler hingegen, dass diese ihre verrückten Namen tragen, weil sie sich so seltsam hektisch und zuckend bewegen; und dass der Zusatz Rasberry wiederum von dem Kammerjäger Tom Rasberry stammt, der die Tiere in Texas entdeckte.

Die "Crazy Ants" rechts beschmieren sich mit einem Sekret, um das Gift der Feuerameisen links zu neutralisieren. Die Angreifer besprühten die Feuerameisen mit Gift und wurden ihrerseits mit dem Toxin der Verteidiger bespritzt.

Die ungebetenen Gäste wurden schon vor knapp hundert Jahren eingeschleppt, vermutlich aus Afrika. Eine ganze Weile verhielten sich die Aliens völlig unauffällig.

Doch dann drehten sie plötzlich durch, als es andere fremde Insekten auch noch auf die Weihnachtsinsel verschlug: eine asiatische Schildlaus-Art.

Das war in den 90er Jahren: "Diese Schildläuse leben versteckt in den Kronendächern. Die Ameisen starteten eine Symbiose mit ihnen und erschlossen sich dadurch eine neue Nahrungsquelle: Sie begannen, die Läuse zu melken, um so an den Honigtau zu kommen, den sie produzieren.

Erst seit dieser Zeit formen die Ameisen Superkolonien. Heute wird viel über sogenanntes Super Food gesprochen. Der zuckerreiche Honigtau der Schildläuse fällt ganz sicher in diese Kategorie: "Man kann das genau sehen, wenn man im Wald ist.

Sehr, sehr dünne Ameisen krabbeln die Bäume hoch. Und wenn sie wieder runterkommen, sind sie dick und fett! Man nennt sie übrigens auch Verrückte Gelbe Ameise.

Er ist den Tieren bei Feldstudien auf Borneo begegnet. Dort breiten sie sich ebenfalls massiv aus: "Die Engländer haben sie 'Yellow Crazy Ant' getauft, weil die sich so hektisch bewegt.

Also, die hat eine sehr, sagen wir, verrückte Laufweise. Man kann es kaum vorhersagen, in welche Richtung das gerade geht.

So ein bisschen Zickzack. Und dadurch hat sie diesen Namen. Mit Trennzäunen und Giftködern seien Wissenschaftler und Nationalparkhüter bisher nicht weit gekommen, sagt Els van Burm.

Deshalb soll jetzt etwas anderes den Frieden auf der Weihnachtsinsel wiederherstellen: eine dritte fremde Insektenart, diesmal absichtlich importiert.

Es ist eine kleine Wespe aus der Heimat der Schildläuse. Aber im Moment ist es noch zu früh für ein Urteil, ob das Ganze funktioniert. Man muss auch sagen: Wir wissen nicht genau, ob diese Schildläuse wirklich die einzige Honigtau-Quelle der Ameisen sind.

Denn dann kehrt vielleicht doch noch irgendwann Frieden auf der Weihnachtsinsel ein.

Diese Fähigkeit dient vermutlich der Orientierung im Gelände nachgewiesen bei der Wüstenameise Cataglyphis.

Sie können Hell und Dunkel unterscheiden und ebenfalls ultraviolettes und polarisiertes Licht wahrnehmen. Sie scheinen jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf die Orientierungsfähigkeit zu haben.

Möglicherweise unterstützen die Stirnaugen nur die Fähigkeiten der Komplexaugen. Der Darmtrakt besitzt den für soziale Hautflügler typischen Kropf, eine dehnbare Erweiterung am Ende des Vorderdarms, die durch ein Ventil Ventiltrichter mit dem Mitteldarm in Verbindung steht.

Ameisen besitzen zahlreiche Drüsen. Die Metapleuraldrüse ist ein einzigartiges Kennzeichen dieser Gruppe. Sie produziert antibiotisch wirksame Substanzen, wodurch den Tieren ein Leben im feuchten Untergrund möglich wird.

Meistens wird das Gift auf das Opfer versprüht. Einige Arten wie die Feuerameisen besitzen einen Giftstachel. Arten der Unterfamilie Formicinae benutzen Ameisensäure zur Verteidigung.

Ameisensäuredampf wirkt als Atemgift für viele Kleintiere tödlich. Die meisten anderen Ameisen benutzen Gifte aus zum Teil komplexen Proteingemischen , die neurotoxisch oder histolytisch wirken, teilweise verstärkt durch Histamine wie beispielsweise Ameisen der Gattung Myrmecia.

Feuerameisen nutzen Alkaloide als Gifte. Neben Giften für Angriff oder Verteidigung können auch Alarmsubstanzen und Lockstoffe enthalten sein, durch die Artgenossen benachrichtigt werden können.

Der typische Insektenstaat besteht aus Individuen verschiedener Kasten , fast ausnahmslos Weibchen: Königinnen sowie Arbeiterinnen bzw.

Gewöhnlich ist nur ein Individuum oder sind wenige Individuen eines Ameisenstaates fruchtbare Weibchen Monogynie bzw. Oligogynie , manchmal aber auch mehrere tausend Polygynie.

Neben den Arbeiterinnen und den Königinnen gibt es noch die geflügelten Männchen. Man kann sie beim Hochzeitsflug beobachten. Männchen entstehen nur, um die Jungköniginnen zu begatten.

Es gibt allerdings auch bei den sozialparasitären Arten kleine Zwergköniginnen Mikrogyne , die ihre Flügel behalten.

Königinnen mit typischer Arbeiterinnengestalt sind die Ergatomorphen. Bei vielen Ameisenarten gibt es intermorphe Weibchen, die anatomisch eine Zwischenform sind keine Flügel, aber voll entwickelte Keimdrüsen.

Alle drei Formen können theoretisch sowohl als Königin als auch als Arbeiterin fungieren. Zusätzlich gibt es sehr viele Ameisenarten mit fortpflanzungsfähigen Arbeiterinnen, welche schwach entwickelte Keimdrüsen, leicht unterentwickelte Eierschläuche und meistens gar keinen oder einen stark zurückgebildeten Samensack Receptaculum seminis haben.

Sie kommen beispielsweise in monogynen Staaten zum Einsatz, wenn die Königin stirbt. Da aber Arbeiterinnen nicht begattet werden, können sie ihre Eier nicht befruchten, und diese kommen daher auf eingeschlechtlichem parthenogenen Weg zustande.

Deshalb entstehen aus den Eiern der Arbeiterinnen immer nur Männchen. Eine extrem ausgeprägte Arbeiterinnenkaste sind die sogenannten Honigtöpfe der nordamerikanischen Honigtopfameisen -Gattung Myrmecocystus , der Schuppenameisen und in abgeschwächter Form der südeuropäischen Art Proformica nasuta , bei denen Tiere als Nahrungsspeicher fungieren: Ihr Kropf füllt die gesamte Gaster aus und wird mit Honig angefüllt.

Ameisen zählen zur Insektenordnung der Hautflügler Hymenoptera. Alternativ werden die Ameisen manchmal einer eigenen Überfamilie Formicoidea zugeordnet.

Neuere genomische Untersuchungen scheinen diese alternative Einordnung zu unterstützen. Die Systematik der Ameisen ist noch nicht unumstritten.

Bolton unterscheidet 20 rezente Unterfamilien, [17] zu denen eine Unterfamilie hinzugefügt wurde Martialinae.

System kombiniert nach Moreau [19] und Ward [20]. Der Ursprung und die frühe Entwicklung der Ameisen ist nach wie vor nicht vollständig geklärt.

Aktuelle molekularbiologische Studien stützen aber die Annahme eines monophyletischen Ursprungs, also der Entwicklung der gesamten Gruppe aus einer einzigen Stammform.

Die meisten und die ältesten kreidezeitlichen Ameisenfossilien stammen aus Bernstein -Funden in Frankreich und Myanmar Burma.

Diese werden überwiegend der ausgestorbenen Unterfamilie Sphecomyrminae zugeordnet. Von der in Frankreich gefundenen Sphecomyrmine Haidomyrmodes mammuthus wurden Arbeiterinnen und eine Königin im selben Bernsteinstück nebeneinander gefunden, was eine eusoziale Lebensweise nachweist.

Etwa gleich alte Fossilien der ausgestorbenen Armaniinae sind in der Zuordnung weit unsicherer, weil sie nur als Kompressionsfossilien in Kalkstein vorliegen und daher wichtige Merkmale wie die Metapleuraldrüsen nicht erkennbar sind.

In gleich alten oft in den gleichen Fossillagerstätten, die die Sphecomyrminae lieferten, liegen auch Fossilien von Ameisen vor, die in moderne rezente Unterfamilien eingeordnet werden können.

Eine der ältesten ist Kyromyrma neffi aus Bernstein aus New Jersey , die zur rezenten Unterfamilie der Formicinae gehört.

Kyromyrma ist etwa 92 Millionen Jahre alt. Burmomyrma rossi und Myanmyrma gracilis aus Burma etwa 99 Millionen Jahre alt sowie Cananeuretus occidentalis aus Kanada gehören vermutlich zu den Aneuretinae.

Morphologisch urtümliche rezente Gruppen wie die Bulldoggenameisen Myrmeciinae , heute nur noch in Australien und Neukaledonien , sind in der fossilen Überlieferung weit verbreitet, aber etwas jünger.

Ameisen sind in der fossilen Überlieferung von der Kreidezeit bis heute fast kontinuierlich häufiger geworden.

Viele Arten aus dem baltischen und dominikanischen Bernstein können modernen Gattungen zugeordnet werden. Nach den Methoden der molekularen Uhr ermittelte Altersabschätzungen ergaben ein Alter der Ameisen von, je nach Untersuchung, — [19] oder — [23] Millionen Jahren.

Es ist jedoch auffallend, dass Ameisen in berühmten und ergiebigen Fossillagerstätten, die älter sind als hundert Millionen Jahre, völlig fehlen, zum Beispiel in der Santana-Formation Brasiliens die von dort beschriebene Art Cariridris bipetiolata gilt heute nicht mehr als Ameise oder im libanesischen Bernstein.

Hier wird über eine Entwicklung auf dem Urkontinent Laurasia spekuliert, so dass sie in Fundstellen von Gondwana fehlen würden.

Von den heute lebenden Ameisenarten scheint die erst im brasilianischen Urwald entdeckte Art Martialis heureka Unterfamilie Martialinae [18] oder die Unterfamilie Leptanillinae [24] die ursprünglichste Gruppe zu sein.

Darwin war sich des Dilemmas für die Evolutionstheorie bewusst: Wie werden altruistische Gene weitergegeben, wenn sich ihre Träger — die Arbeiterinnen — nie fortpflanzen?

Sein Erklärungsversuch: Auch komplette Familienverbände könnten von der Selektion begünstigt werden. Hamilton seine mathematisch gestützte und allgemein anerkannte Theorie der Verwandtenselektion kin selection.

Deshalb bevorzugt die natürliche Selektion solche Gene, welche die Arbeiterinnen veranlassen, Schwestern und nicht eigene Töchter aufzuziehen — Grundlage des altruistisch sozialen Ameisenstaates.

Alle bekannten Ameisenarten sind in Staaten organisiert. Sie stellen die bedeutendste Gruppe eusozialer Insekten dar. Ameisenstaaten sind arbeitsteilig organisiert und besitzen immer wenigstens drei so genannte Kasten: Arbeiter, Weibchen Königin und Männchen.

Im Gegensatz zu anderen staatenbildenden Hautflüglern sind bei Ameisen die Arbeiter grundsätzlich flügellos. Nur die geschlechtsreifen Weibchen und Männchen besitzen meist Flügel.

Bei einigen Verwandtschaftsgruppen und Arten sind allerdings nur die Männchen geflügelt, oder die Vermehrung erfolgt parthenogenetisch , d.

Einige Arten betreiben quasi Sklaverei, indem sie Ameisenlarven anderer Arten entführen und später für sich arbeiten lassen beispielsweise Polyergus rufescens , oder Sozialparasitismus, indem die Weibchen in bestehende Staaten einer anderen Art einwandern und ihre Nachkommen von diesen aufziehen lassen beispielsweise Anergates atratulus.

Ameisenstaaten beeinflussen ihre Umwelt nachhaltig. Sie tragen erheblich zur Umschichtung der oberen Erdschichten bei, unterstützen den Abbau pflanzlichen Materials, verbreiten Pflanzensamen oder regulieren als Räuber die Bestände anderer Arthropoden.

Ameisen sind nicht näher verwandt mit den ebenfalls staatenbildenden Termiten , die einer eigenen Ordnung Isoptera angehören und nahe verwandt mit Fangschrecken Gottesanbeterinnen und Schaben sind.

Die Ameisen zählen zu den eusozialen staatenbildenden Insekten. Staaten mit nur einer Königin können in der Regel nur so alt werden wie die Königin selbst, da nach deren Tod keine Eier mehr gelegt werden.

Inzwischen sind aber zahlreiche Arten mit abweichenden Lebenszyklen bekannt, einige Beispiele sind im Kapitel Kasten und Typen weiter unten aufgeführt.

Bei zahlreichen Arten sind die Königinnen flügellos und ähneln Arbeiterinnen, bei einigen von ihnen kommt es auch bereits innerhalb des Nests zur Paarung.

Werden dann neue Kolonien durch Teilung oder Sprossung, d. Der Verwandtschaftsgrad der Arbeiterinnen innerhalb einer Kolonie, im theoretischen Idealfall 0,75, kann auf nahezu jeden Wert bis nahe 0 fallen.

Einige Ameisenarten verbinden zahlreiche Königinnen pro Volk Polygynie mit zahlreichen Neststandorten pro Volk, wobei neue Nester durch Sprossung gebildet werden Polydomie wie z.

Diese Arten können gewaltige Superkolonien bilden, die sich über Tausende von Kilometern erstrecken und Milliarden von Individuen umfassen, insbesondere dann, wenn die Ameisen als Neozoen in Gebiete eingeschleppt werden, in denen sie vorher nicht heimisch waren.

Bei der aus Südamerika stammenden Art Linepithema humile wurden an den Küsten des Mittelmeeres und des Atlantiks zwei solche Superkolonien festgestellt, von denen sich eine von Norditalien bis nach Galicien, auf über Kilometer Küstenlinie erstreckt.

Die meisten Nester bestehen aus kleinen Holz- oder Pflanzenteilen, Erdkrumen, Harz von Nadelgehölzen oder anderen natürlichen Materialien.

Innerhalb einer Ameisenart können verschiedene Nestarten auftreten. Nester der Ameisen können entweder in natürlichen oder geschaffenen Hohlräume oder frei errichtet werden.

Erdnester sind sehr witterungsanfällig, sodass sie meistens nur an besonders geschützten Stellen wie beispielsweise unter wärmespeichernden Steinen zu finden sind.

Manche Arten bilden auch einen Kraterwall um ihr Nest. Die meisten Erdnester — wie zum Beispiel die der Gelben Wiesenameise Lasius flavus — verfügen über eine kleine Kuppel.

Solche Erdnester können mehr Sonnenstrahlen auffangen als flache Nester. Eine bessere Durchlüftung und zugleich eine bessere Wärmespeicherung bieten die Hügelnester mit Streukuppeln "Ameisenhaufen".

Diese Nester sind meistens um morsche Baumstümpfe errichtet, die ihnen Halt geben. In solchen Hügeln leben die meisten Arten der Gattung Formica.

Die Gänge sind so angelegt, dass Wasser an ihnen abperlen kann. In solchen Nestern, die bis zwei Meter hoch werden und einen Durchmesser von fünf Metern erreichen können und nochmal so tief wie hoch sind, gibt es zahlreiche Etagen und Galerien.

Solche Nester haben durch ihre pflanzlichen Bestandteile stark mit Pilzen zu kämpfen, weshalb die Ameisen alle ein bis zwei Wochen die Oberfläche des Nestes komplett umgraben.

Dies kann man sehr gut beobachten, wenn man etwas Farbe auf dieses sprüht: Nach spätestens zwei Wochen ist diese vollständig verschwunden und taucht nach vier bis sechs Wochen an einer anderen Stelle wieder auf.

Verschiedene Ameisenarten schneiden mit ihren Mandibeln Nestkammern und Gangsysteme in morsches Totholz , nicht selten auch in das von Pilzen teilabgebaute Kernholz lebender Bäume , denen in ihrem Splintholz noch genügend Wasser- und Nährstoffleitungen zum Überleben bleiben.

Vor allem die mitteleuropäische Schwarze Rossameise Camponotus herculeanus nagt ausgeprägte Nestkammersysteme, sogenannte Hängende Gärten, in morsche Stämme.

Spechte, vor allem der Schwarzspecht , können sie dort aber akustisch orten. Sie nutzen vielmehr kleine Asthöhlungen von diversen Larven oder wohnen in Schneckenhäusern oder Eicheln.

Ameisenpflanzen Myrmecophyten sind all jene Pflanzen, die von Ameisen als ständiger Wohnraum, zur Ernährung z. Elaiosome oder zur Fortpflanzung genutzt werden.

Domatien sind Hohlräume in Pflanzen, in denen Ameisen nisten. So leben die Arten der tropischen Gattung Tetraponera Pseudomyrmecinae und die malaysischen Cataulacus muticus Myrmicinae in den hohlen Stängeln zweier Riesenbambusarten.

Weitere Pflanzen, in deren Hohlräumen Ameisen wohnen, sind die der Gattung Myrmecodia , oder die Büffelhornakazie der Spezies Acacia sphaerocephala , in deren hohlen Dornen die Ameisen nisten.

Freinester der Ameisen können Biwaknester, Seidennester oder Kartonnester sein. Freinester stellen die puristischste "Nestform" dar.

Sie sind sehr mobil, meist auch sehr temporär und bestehen nur aus den Ameisen, häufig jeder Entwicklungsstufe, und ihren Ameisengästen.

Während Überschwemmungen bilden Feuerameisen Solenopsis invicta schwimmende Biwaknester. Kartonnester sind vor allem bei tropischen Ameisen zu finden, die sie auf dem Boden oder auf Ästen errichten.

Sie zerkleinern dazu kleine Holz- und Erdmaterialien und durchtränken diese geknetete Kartonsubstanz mit aus dem Kropf hervorgewürgtem Honigtau.

Darauf züchten sie den Pilz Cladosporium myrmecophilum , der durch seine Hyphen pilztypisch fadenförmige Zellstruktur den Nestwänden Stabilität verleiht.

Beide Lebewesen leben in Symbiose , denn der Pilz findet so optimale Nahrungsgründe. Weberameisen der Gattung Oecophylla bauen ihre Nester mittels des Seidensekrets ihrer Larven, mit dem Blätterbüschel zusammengesponnen werden.

Im Zusammenspiel von der mit der Tageszeit variierenden Ausrichtung der Lichtwellen und einer inneren biologischen Uhr bestimmen die Ameisen ihre Laufrichtung.

Die Wüstenameisen Cataglyphis fortis können darüber hinaus aus der von ihnen zurückgelegten Strecke auch die Luftlinie zum Ausgangspunkt Eingang der unterirdischen Kolonie ermitteln.

Einige andere Arten orientieren sich auch mittels Ultraschall. Dazu senden sie durch eine Stridulation , nämlich durch Reiben des mit kleinen Häkchen bestückten hinteren Beinpaars am Hinterleib vgl.

Diese werden an Gegenständen reflektiert, mit dem Johnstonschen Organ aufgefangen und ausgewertet. Stridulationsklänge können auch durch Auf- und Abbewegungen eines Gastersegments an einer Kante des Postpetiolus entstehen.

Diese olfaktorische Kommunikation ist die wichtigste Verständigungsmöglichkeit der Ameisen. Feuerameisen hatten dort eine tote Heuschrecke entdeckt.

Die Beute wurde scharf bewacht - trotzdem wagten sich rivalisierende Crazy Ants heran, um den Feuerameisen die Nahrung abzujagen.

Die verrückten Insekten führten eine Frontattacke. Von den Rasberry Crazy Ants wussten die Wissenschaftler hingegen, dass diese ihre verrückten Namen tragen, weil sie sich so seltsam hektisch und zuckend bewegen; und dass der Zusatz Rasberry wiederum von dem Kammerjäger Tom Rasberry stammt, der die Tiere in Texas entdeckte.

Die "Crazy Ants" rechts beschmieren sich mit einem Sekret, um das Gift der Feuerameisen links zu neutralisieren.

Die Angreifer besprühten die Feuerameisen mit Gift und wurden ihrerseits mit dem Toxin der Verteidiger bespritzt.

Dieser enge Familienzusammenhalt ist dagegen bei den Ameisen in Argentinien sowie bei den in den USA einheimischen Arten nicht zu beobachten.

Der Wissenschaftler hält die enge genetische Verwandtschaft für den Grund, dass die Tiere sich nicht als Feinde ansehen. Daher untersuchte er Dutzende von Nestern in Kalifornien und Argentinien.

Dabei entdeckte er sieben Gene, die in zahlreichen verschiedenen Versionen, auch Allele genannt, vorkommen. Die Insekten eines Nests in Kalifornien hatten zwischen 75 und Prozent der Allele gemein, während in Argentinien die Ähnlichkeit nur bei etwa 40 Prozent lag.

Das ist der Grund, warum heimische Arten nicht mit ihnen konkurrieren können. Eine Möglichkeit, die Ausbreitung der argentinischen Ameise in den Griff zu bekommen, wäre es, wenn man genetisch entferntere Kolonien in das Gebiet einführte.

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2 Gedanken zu „Ameisen Krieg“

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